Open Access To Gender Research

Projekte zu Open Access in der Geschlechterforschung

Archive for the ‘QJB’ tag

querelles-net und QJB weiterhin im DOAJ und mit DOAJ Seal

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querelles-net und QJB sind bereits seit längerem im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet – querelles-net seit 2005. DOAJ hat im Rahmen einer Maßnahme zur Qualitätssteigerung und Aktualisierung alle dort gelisteten Zeitschriften zur erneuten Akkreditierung aufgefordert. Wir freuen uns, dass querelles-net und QJB weiterhin im DOAJ nachgewiesen sein werden (Einträge für querelles-net und QJB). Dort sind die Zeitschriften zu finden, inklusive der Metadaten aller darin veröffentlichten Artikel.

In diesem Zusammenhang ist auch überprüft worden, ob querelles-net und QJB die Bedingungen des DOAJ Seal erfüllen. Mit diesem Gütesiegel werden Zeitschriften hervorgehoben, die besonders hohen Ansprüchen an Offenheit und Veröffentlichungspraxis genügen. Diese Zeitschriften (zurzeit 540, davon 110 in Deutschland) sind im DOAJ gesondert aufrufbar und durchsuchbar. Sowohl querelles-net als auch QJB tragen jetzt das DOAJ Seal.

DOAJ Seal for Open Access Journals

Call for Papers QJB 17 („Anonymität und Geschlecht“) verlängert

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QJB (Querelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung) vermeldet:

Der Einreichungsschluss für Band 17 („Anonymität und Geschlecht“) von QJB ist verlängert worden: 31. Oktober 2012. Hierzu gibt es einen Call for papers auf deutsch und englisch. Wir bitten um Kenntnisnahme, Verbreitung und vor allem um spannende Einreichungen.

Im Call sind einige mögliche Fragestellungen als Inspiration genannt:

  • Veränderungen der Dichotomie von Öffentlichkeit und Privatsphäre durch Anonymität/Nicht-Identifizierbarkeit
  • Anonymität und Pseudonymität bei wissenschaftlichen Publikationen
  • Namenlosigkeit und Namenwechsel in historischer Perspektive
  • Anonymität als Notlösung, Schutz und/oder Strategie im Umgang mit Öffentlichkeitsanforderungen in politischen, sozialen und kulturellen Kontexten
  • Funktion von Anonymität/Nicht-Identifizierbarkeit in verschiedenen Lebensphasen und -bereichen, Lebenskrisen (anonymes Begräbnis, Babyklappe, HIV-Test)
  • Anonymität und (berufliche) Karriere (z.B. Beurteilungs- und Bewerbungsverfahren)
  • Anonymität und Gerechtigkeit/juristischer Regelungsbedarf
  • Spiel mit Geschlechterrollen in anonymen (Netz-)Veröffentlichungen und Sozialen Netzwerken
  • Spiel mit Geschlechterrollen in anonymer Verkleidung (Maskenball, Uniform…)
  • Anonymität und Verantwortung: individuelle und kollektive Namensgebung
  • Anonymität und Verbrechen: Rechte von Opfern und Täter/innen
  • Geschlechterunterschiede im Umgang mit neueren Anonymisierungsmöglichkeiten und kollektiver Autorschaft (‚Schwarmintelligenz‘)
  • Anonymität und Sexualität
  • gesellschaftliches/politisches Handeln in Gruppen, Partizipationschancen, anonyme Anführerinnen/Sprecherinnen
  • Überwachung und Datenschutz, Gefahren für die Anonymität
  • anonyme Zeug/innen: vor Gericht, als historische Zeug/innen…
  • nach dem Datenschutz: Geschlechterdimension der post-privacy-Zeit; Transformation der historischen öffentlich-privat-Dichotomie

Written by Marco Tullney

June 25th, 2012 at 11:01 am