Open Access To Gender Research

Projekte zu Open Access in der Geschlechterforschung

Projektvorstellung DFG-Projekt „Geschlechterforschung und Open Access“ (2011–2012)

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Mission Statement

Im DFG-Projekt „Geschlechterforschung und Open Access“ wird ein Konzept für eine Modernisierung des Publizierens in der Geschlechterforschung entwickelt, bei dem Open Access und Qualitätssicherung im Vordergrund stehen. Es wird herausgearbeitet, wie die maßgeblichen Publikationsformen von Open Access profitieren können und wie Publikationsorte konzipiert sein müssen, die Reputation und Sichtbarkeit für die Geschlechterforschung bieten können. Dabei orientiert sich das Projekt an den Kriterien Qualitätssicherung, Sichtbarkeit, Nachhaltigkeit, Internationalität, Nachwuchsförderung und die Förderung der wissenschaftlichen Kommunikation. Bisher spielen Open Access und dokumentierte Qualitätssicherung keine große Rolle in der deutschsprachigen Geschlechterforschung. Chancen für die Geschlechterforschung bestehen darüber hinaus auch in der Erleichterung des interdisziplinären Dialogs und der Diskussion von Forschungsmethoden und -ergebnissen. Das Angebot soll auf bereits – etwa in verwandten Feldern oder im internationalen Bereich – existierenden Publikationslösungen aufbauen und deren Adaptionsmöglichkeiten innerhalb eines inter- und transdisziplinären wissenschaftlichen Felds mit spezifischen Anforderungen ausloten. Im Projektkontext werden auch die Anforderungen an wissenschaftliche Buchreihen und Sammelbände unter Open- Access-Bedingungen definiert werden müssen. Für die weitere Ausbreitung von Open Access ist die Erschließung der Geschlechterforschung und eine mögliche Übertragbarkeit in ähnliche interdisziplinäre Bereiche von Vorteil.

Angestrebte Projektergebnisse:

  • Konzeption eines Open-Access-Publikationsorts für die wichtigsten Publikationsformen in der Frauen- und Geschlechterforschung (insbes. Buchreihen, Monografien und Sammelbände) auf der Grundlage gemeinsamer Standards, Lizenzregelungen und Qualitätssicherungsverfahren
  • Entwicklung von Maßnahmen zur nachhaltigen Verfügbarkeit, Sichtbarkeit und Nutzbarkeit der Veröffentlichungen innerhalb der Geschlechterforschung und der jeweils beteiligten Fachdisziplin(en) mit folgenden Schwerpunkten: Präsentation an einheitlichem Ort, Entscheidung über geeignete Repositorien, Sicherung der Dokumentidentität auch bei unterschiedlichen Dateiformaten
  • Vorschläge für eine Transformation der praktizierten Arbeitsabläufe bei Begutachtung, Qualitätssicherung, Redaktion im Hinblick auf Transparenz, Qualität und die Möglichkeiten der ausgewählten Redaktionssysteme
  • Verknüpfung der Publikationsmöglichkeit mit Publikationsförderung: Entwicklung von Beratungsdienstleistungen sowie von Tools bzw. Werkzeugkästen
  • Schaffung von Nachnutzungsmöglichkeiten für andere Open-Access-Projekte durch Veröffentlichung und Dokumentation der Projektergebnisse und -erfahrungen

Beteiligte Personen aus dem Arbeitszusammenhang

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt: Marco Tullney
  • Antragstellerinnen: Dr. Anita Runge, Prof. Dr. Bettina Hannover
  • Arbeitsgruppe: Dr. Tanja Carstensen, Dr. Katja Mruck, Dr. Susanne Scharnowski, Carrie Smith-Prei, PhD, Dipl.-Psych. Rubina Vock
  • weitere Kooperationen

Finanzierung und Unterstützung

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung, Freie Universität Berlin

Internet

Written by Marco Tullney

May 24th, 2011 at 9:17 am

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